Bereit für ein Stück Handwerksgeschichte?

Seit über 40 Jahren enstehen hier Unikate, die Menschen ein Leben lang begleiten.

Unsere Schmiede ist nicht entstanden, weil wir etwas schaffen wollten – sondern weil wir gelernt haben, was es bedeutet, nichts zu haben.

Was heute unsere Schmiede ist, hat seinen Ursprung in einem Leben, das früh gelernt hat, mit den eigenen Händen zu bestehen.

Ursprung der Kunstschmiede Schwuchow

Diese Schmiede wurde nicht aus Überfluss geboren. Sie wurde aus Mangel geboren. Aus Krieg. Aus Hunger.

Wilfried Schwuchow wuchs in einer Zeit auf, in der der Krieg zwar offiziell beendet war, aber in den Leben der Menschen noch lange weiterging. Nahrung war keine Selbstverständlichkeit. Ein Schulbrot war keine Gewohnheit – es war eine Ausnahme. Oft blieb nur das Bitten, nur die Hoffnung, irgendwo ein Stück Brot zu bekommen. Er teilte sich mit seinen Geschwistern ein Bett, teilte die Kälte, die Unsicherheit, und die stille Gewissheit, dass nichts im Leben geschenkt wird.

Mit 14 Jahren begann er seine Ausbildung als Schlosser. Er war der Kleinste unter ihnen. Der Schwächste. Gezeichnet von den Entbehrungen der Nachkriegszeit. Doch genau dort entstand das, was ihn sein Leben lang prägen sollte.
Er konnte sich keine Fehler leisten. Während andere Kraft einsetzen konnten, musste er Präzision entwickeln. Während andere ausprobieren durften, musste er verstehen. Jeder Handgriff musste sitzen. Jeder Arbeitsschritt musste beim ersten Mal richtig sein. Aus dieser Not entstand kein Nachteil – sondern eine außergewöhnliche Fähigkeit. Eine Tiefe des handwerklichen Verständnisses, geboren aus dem Zwang, besser zu sein, um bestehen zu können.

1985 errichtete er in Angermünde seine eigene Werkstatt. Nicht als Symbol des Erfolgs, sondern als Ausdruck seiner Unabhängigkeit. Als Ort, an dem aus Feuer und Stahl Dinge entstehen konnten, die Bestand haben. Was hier entstand, war mehr als Metall. Es war der Beweis, dass ein Mensch, der mit nichts beginnt, dennoch etwas schaffen kann, das bleibt.

Paul Schwuchow wuchs in genau dieser Werkstatt auf. Zwischen Funkenflug und Werkzeugen wurde die Schmiede zu einem selbstverständlichen Teil seines Lebens. Von 2008 bis 2011 erlernte er hier selbst das Metallhandwerk und legte den Grundstein für sein eigenes Verständnis dieses Berufes. Anschließend erweiterte er seinen Blick durch ein Studium des Unternehmensmanagements, um das Handwerk nicht nur fortzuführen, sondern auch in die Zukunft tragen zu können.

Seit 2020 arbeiten Vater und Sohn hier Seite an Seite. Zwei Generationen, verbunden durch dieselbe Geschichte. Die eine geprägt vom Überleben in einer Zeit des Mangels. Die andere getragen von dem Auftrag, dieses Lebenswerk zu bewahren und weiterzuführen.
Die Kunstschmiede Schwuchow ist seit 1985 an diesem Ort ansässig. Doch ihr wahrer Ursprung liegt weit davor. In einer Zeit, in der aus Entbehrung Stärke wurde. Und aus Stärke etwas entstand, das bis heute fortbesteht.


Unser Betrieb soll zeitgemäße Möglichkeiten mit traditioneller Handwerkskunst verknüpfen.

Wir erschaffen Kunstwerke mit echter Handarbeit und Leidenschaft.

Kunst

Das künstlerische steht bei uns im Vordergrund. Das wichtigste ist die Kreativität und Individualität der Einzelstücke, das gilt sowohl für die daran beteiligten Personen, als auch für die Produkte. Dabei ist der Begriff Produkt beinahe fehl am Platz. Jede Idee und jedes Produkt ist einzigartig, von Hand gefertigt.

Handwerk

Das Handwerk ist vom Aussterben bedroht. Die Globalisierung und Produktentwicklung für den Massenmarkt setzt traditionelle Handwerker unter Druck. Dabei sind es genau diese Fähigkeiten, die für die Entwicklung unserer Gesellschaft prägend waren. Diese traditionellen Handwerkstechniken wollen wir mit unserem Betrieb lehren und leben.

Ausstellung

Neben der Produktion diverser Einzelstücke von der Konzeption bis zum fertigen Produkt in Kooperation mit Menschen mit verschiedenen Grundvoraussetzungen, wollen wir die Möglichkeit geben, die Entstehung der Endprodukte zu beobachten. Dafür möchten wir eine Schauwerkstatt und museumsähnliche Ausstellungen zum Betrieb und zum Handwerk bieten.

„Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers.“

„Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers.“

Unsere Werke für euch

Schwuchow Stern

Ein handgefertigter Messingstern aus unserer Schmiede – langlebig, einzigartig und voller Bedeutung.
Sichern Sie sich jetzt Ihre persönliche Baumspitze und machen Sie Ihr Weihnachtsfest jedes Jahr ein Stück besonderer. 

Angermünder Uhr

Ein Stück Angermünde für Ihr Zuhause – von Hand aus Kupfer gefertigt und mit Liebe zum Detail veredelt.
Holen Sie sich ein zeitloses Kunstwerk an die Wand, das Geschichte, Handwerk und Heimat verbindet.

Drei Haselnüsse

Drei kleine Zeichen mit großer Bedeutung – für das, was war, was ist und was noch kommt.
Ein persönliches Geschenk, das von Herzen kommt und für echte Verbindung steht.

Schmiede Schokolade

Eine süße Spezialität aus der Schmiede – liebevoll gestaltet und mit einem Augenzwinkern verpackt.
Das perfekte kleine Geschenk, das überrascht, Freude macht und garantiert in Erinnerung bleibt.

Wo unsere Spuren sichtbar werden

Von der Uckermark über den Barnim bis nach Berlin – eine Reise zu den Orten, an denen unser Handwerk über Jahrzehnte hinweg seine Zeichen hinterlassen hat und bis heute weiterlebt. Große und kleine Kunstwerke gibt es fast in jeder Ecke zu bestaunen. Geht auf die Entdeckungsreise unserer Schmiedekunst.

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Schwuchow´s Erlebnis-Schmiede

Feuer. Handwerk. Genuss.

Erleben Sie echtes Schmiedehandwerk. Vom kurzen Rundgang bis zum großen Schmiede-Dinner.

Die Schwuchow-Schwäne

Das Highlight auf Hochzeiten

Unsere lebensgroßen Schwuchow-Schwäne verleihen eurer Hochzeit eine besondere Ausstrahlung.

Als Symbole der Verbundenheit stehen sie sichtbar an eurer Seite – bei der Trauung, im Eingangsbereich oder an einem Ort, der eurem Moment Bedeutung gibt. Sie ziehen Blicke auf sich, schaffen einen natürlichen Mittelpunkt und werden für eure Gäste zum unvergesslichen Fotomoment.

Symbol der Verbundenheit

Besonderer Fotomoment

Flexibel platzierbar bei euer Hochzeit

Werke, von besonderer Größe

Größte Taschenuhr der Welt

Ein Werk, das handwerkliche Dimension neu definiert – und bis heute ein sichtbares Zeichen unserer Arbeit in außergewöhnlicher Größe ist.
Mit der größten Taschenuhr der Welt setzte Wilfried Schwuchow ein bewusstes Zeichen. Sie entstand aus dem Anspruch heraus, nicht nur von Kunstuhren zu sprechen, sondern zu zeigen, was möglich ist. Sie steht bis heute als Zeichen dafür, dass wahres Können keiner Worte bedarf.

4,70 Meter
DURCHMESSER
20 Tonnen
GEWICHT
80 Meter
SCHIENENWEG PRO STUNDE
1999
EINWEIHUNG
Eberswalde
STANDORT

Riesige Wappenuhr

Ein Werk, das die Symbolkraft einer Stadt in eine lebendige Form überführt und zeigt, was aus Vorstellungskraft und handwerklicher Hingabe entstehen kann.
Mit der Wappenuhr von Bernau verwirklichte Wilfried Schwuchow eine Idee, die über viele Jahre hinweg gereift ist. Was 2009 als Gedanke begann, wurde mit Geduld, Fantasie und unerschütterlicher Leidenschaft zu einem Werk geformt, das erst 2022 seine Vollendung fand. Sie steht heute als Zeichen dafür, dass wahre Hingabe die Zeit überdauert und sichtbar macht, was aus einem Leben im Handwerk entstehen kann.

8,32 Meter
HÖHE
3,2 Tonnen
GEWICHT
Lebensgroßer Kupferbär
DARSTELLUNG
2022
EINWEIHUNG
Bernau bei Berlin
STANDORT

Der Mann und die Werkstatt

Der Mann und die Werkstatt

Wilfried Schwuchow

Handwerker und Visionär!

Geboren im Februar 1943, wuchs Wilfried Schwuchow in Lauenburg auf. Nur zwei Jahre später, zum Ende des zweiten Weltkriegs, zwang die bedrohliche Kriegssituation seine Mutter mit Wilfried und seinen Geschwistern zu fliehen. Nur wenig von dem, was sie besaßen, haben sie mitgenommen und bei der Ankunft in Angermünde noch besessen. Das Essen war stets knapp und auch Kleidung und Decken gab es nie ausreichend. Die Familie teilte sich immer alles. Bis zur Lehre hatte Wilfried Schwuchow nie ein eigenes Bett. Ab 1949 besuchte er die Schule in Angermünde, wo sich wohlhabende Bauernjungs zu armen Handwerkerkindern, wie Wilfried, mischten. Nach Schulschluss musste er von Tür zu Tür gehen und betteln. 

Als abgehungerter kleiner Junge hatte er in der Gesellschaft kaum eine Chance – er musste sich beweisen, so schloss er die Schule nach acht Jahren mit einem sehr guten Ergebnis ab. Statt auf eine Oberschule gehen zu dürfen, musste er in das Berufsleben einsteigen um Geld zu verdienen. Im Lehrlingswohnheim konnte er zum ersten Mal in seinem Leben ein echtes Frühstück genießen. Ähnlich wie zu Schulzeiten, musste sich Schwuchow in seinen Lehrjahren, als schmächtigster unter den Gesellen, durchsetzen. Durch Cleverness und Geschick wurde er bester Lehrling. Fortan arbeitete er in vielen Handwerksbetrieben, sammelte Erfahrungen und erlernte sämtliche Fertigkeiten. Seinen Freiheitsdrang konnte er nicht zügeln. Das Bestreben nach Selbständigkeit war zu stark. 

Ein Pokal für die Einheit

Geschmiedet aus Silber, Mut und Zeitgeschichte

Die deutsche Einheit funkelt golden.
Sie ist 5,3 Kilogramm schwer.

Ein Pokal aus reinem 1000er Silber, veredelt mit Blattgold – geschaffen als offizielles Jubiläumspräsent und über Nacht zum Symbol deutscher Geschichte geworden.

Unser Netzwerk aus Handwerk, Vertrauen und Freundschaft

Unsere Arbeit entsteht im Vertrauen mit Menschen, deren Materialien, Orte und Überzeugungen Teil unserer Geschichte geworden sind.

Hotel 1912

Partner der Erlebnis-Schmiede

Wenn Wind und Wetter uns fordern, öffnet das Hotel 1912 seine Türen für unsere Erlebnis-Schmiede. In stilvoller Atmosphäre erzählen wir hier die Geschichten unseres Handwerks, während Gastgeber Pascal mit feinem Gespür ein elegantes Menü kreiert. So entsteht ein Erlebnis, bei dem sich feine Küche und lebendige Schmiedekunst auf besondere Weise verbinden.

Chocolate by Lars

Partner für die Herstellung unserer Schmiede-Schokolade

Aus seinen Händen entsteht die erlesene Schmiede-Schokolade nach unseren gemeinsamen Vorstellungen. Mit großer Sorgfalt und handwerklicher Hingabe fertigt Lars jede Charge und verleiht ihr ihren unverwechselbaren Charakter. So verbindet sich unsere Schmiedekunst mit einer ebenso ehrlichen Form des Genusses.

EMEM Design

Partnerin für die Brettchen unserer „Drei Haselnüsse für Dich“

Aus heimischer Buche entstehen hier die Brettchen, die unsere Haselnüsse tragen. Mit feinem Gespür werden die Namen gelasert und auf der Rückseite unser Logo dauerhaft eingebracht. So verbindet sich das Holz unserer Uckermärker Landschaft mit unserem Handwerk zu einem persönlichen und bleibenden Stück.

Tourismusverein Angermünde

Netzwerkpartner für Sichtbarkeit und regionale Verbindung

Als Teil des Tourismusvereins Angermünde werden wir auf der offiziellen Plattform der Stadt mit präsentiert und für Besucher sichtbar gemacht. So finden Gäste ihren Weg in unsere Schmiede – und auch unsere Schmiede-Schokolade ihren Platz in der regionalen Vielfalt. Eine Partnerschaft, die Handwerk und Stadt miteinander verbindet.

Regionalmarke Uckermark

Markenpartner für unsere regionale Verbundenheit

Als Markenpartner der Regionalmarke Uckermark sind wir Teil eines Netzwerks, das die Qualität und Identität unserer Region sichtbar macht. Hier stehen Handwerk, Herkunft und Verantwortung gemeinsam im Mittelpunkt. Eine Verbindung, die unsere Arbeit fest in der Uckermark verankert und nach außen trägt.

Druckerei Nauendorf

Partner für die Verpackung unserer Schmiede-Schokolade

In der Druckerei Naundorf entsteht die Hülle, die unsere Schmiede-Schokolade vollendet. Mit Präzision und Gespür für Material werden hier Verpackungen gefertigt, die den Charakter unserer Arbeit nach außen tragen. So erhält jedes Stück den würdigen Rahmen, der Handwerk und Gestaltung miteinander verbindet.

Presse und Literatur

Das einmalige Erlebnis unserer Kunst führte bereits das ein oder andere Mal dazu dass wir in Funk und Fernsehen erwähnt wurden, das zeigt bereits der obige Fernsehbeitrag des Lokalsenders UMTV. Hier finden Sie eine Übersicht über einige Berichte aus dem Printbereich.

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