Angermünder Uhr

Handwerk, Zeit und Heimat – vereint in einer Uhr

Das erste Schwuchow-Produkt

Die Idee zur Angermünder Uhr entstand im Jahr 2018.
Schon lange träumte Wilfried „Willi“ Schwuchow von einer eigenen mechanischen Kunstuhrenfabrik. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits außergewöhnliche Großprojekte verwirklicht – darunter die größte Taschenuhr der Welt sowie die fünf Meter große Blumenuhr in Erkner.

Auch Entwürfe für weitere monumentale Kunstuhren entstanden: Ein Modell für eine riesige Jagduhr für Bayern sowie ein Prototyp für die größte Armbanduhr der Welt, der bis heute in unserem Garten steht.

Mit der Angermünder Uhr gelang Willi schließlich etwas Besonderes:
eine Kunstuhr, die nicht nur monumental gedacht, sondern auch für „normale“ Menschen erreichbar ist.

Inspiriert von unserer Heimatstadt schuf er filigrane Miniaturabbildungen der schönsten Angermünder Bauwerke. Dazu zählen das Rathaus, das Stadtwappen, die Marienkirche, der Pulverturm und das Kloster.

Viele dieser Gebäude verbindet Willi nicht nur künstlerisch, sondern auch handwerklich mit unserer Schmiede:
Am Kloster thront ein von ihm gefertigter goldener Wetterhahn, für die Marienkirche entstanden hier die Kreuze, Ziffernblätter und das Uhrwerk. Auch am Rathaus sind seine Arbeiten sichtbar – von der goldenen Bekrönung über die Kupfergauben bis hin zum gesamten Kupferturm. Selbst die beiden historischen Schlosslampen vor dem Rathaus haben ihren Ursprung in unserer Kunstschmiede.

Die Angermünder Uhr ist damit mehr als eine Uhr:
Sie ist ein Stück Stadtgeschichte, eingefangen in Metall – geschmiedet mit Herz, Hand und Heimatverbundenheit.

Die Angermünder Uhr beginnt mit einem massiven Kupferteller, der auf der Drehbank von Hand gedrückt wird. Mit einem Durchmesser von etwa 38 Zentimetern bildet er das kraftvolle Fundament der Uhr. Seine charakteristische dunkle Oberfläche erhält das Kupfer durch das Brünieren – eine traditionelle Oberflächenbehandlung mit Schwefelleber, die dem Material Tiefe, Wärme und Beständigkeit verleiht.

Die fünf Angermünder Motive entstehen in aufwendiger Handarbeit aus Kupfer. Dafür fertigte Willi eigens spezielle Werkzeuge aus Stahl, um die Formen präzise treiben zu können. Aus flachen Kupferblechen werden die einzelnen Sehenswürdigkeiten Schritt für Schritt herausgearbeitet. Das Metall wird dabei immer wieder geglüht, um es weich und formbar zu halten. Mit ruhigen Schlägen wächst so Motiv für Motiv – Schlag für Schlag, bis jedes Detail seine endgültige Form gefunden hat.

Zum Abschluss werden alle Elemente sorgfältig poliert und mit Zaponlack versiegelt, um die Oberfläche dauerhaft zu schützen und den warmen Glanz des Kupfers zu bewahren.

Die Minutenpunkte entstehen aus einer massiven Messingwelle, die auf der Drehbank präzise abgedreht wird. Direkt an der Maschine werden die einzelnen Punkte abgestochen und mit einem Gewinde versehen. Drei unterschiedliche Größen sorgen dafür, dass sich die Uhrzeit klar und intuitiv ablesen lässt.

Anschließend werden alle Minutenpunkte mit 24-karätigem Blattgold veredelt und erhalten so ihren warmen, edlen Glanz.

Auch die beiden Zeiger der Uhr werden vollständig aus Messing gefertigt und sorgfältig vergoldet. Sie fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein und unterstreichen den handwerklichen Anspruch dieser besonderen Uhr. Ihre klare Form und ihr warmer Glanz sorgen dafür, dass Funktionalität und Ästhetik auf elegante Weise miteinander verschmelzen.

Angermünder Uhr freigestellt

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